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Das Stadtbild ist geprägt von der Burganlage.

Das Alte Rathaus
Im Zentrum des Giebels steht die große mehrteilige astronomische Kunstuhr.
Auf dem unteren Zifferblatt kann man die Zeit ablesen, wobei allerdings - wie im 16. Jahrhundert noch gebräuchlich - der große Zeiger die Stunde und der kleine die Minute anzeigt.
Auf der astronomischen Uhr darüber weisen der Sonnen- und der Mondzeiger auf die Tierkreiszeichen, in denen Sonne und Mond stehen.
Im Fensterchen darüber erscheint um Mitternacht der Planetengott, der für den jeweiligen Wochentag steht (Jupiter, Prudentia, Mars, Merkur, Neptun, Venus, Saturn).
Durch den Halbbogen darüber, mit Sternenhimmel bemalt, wandert eine goldene Scheibe, die den Stand des Mondes anzeigt.
Rechts und links davon stehen Justitia, die Gerechtigkeit, mit der Waage, und Temperantia, die Mäßigung, die Wasser und Wein zu gleichen Teilen mischt.
Die Originalfiguren (folgende beide Bilder) stehen im Stadtmuseum.

Kielmeyerhaus und ehem. Katharinen-Hospital
Das Esslinger Katharinenhospital, Esslingens Kranken- und Armenhaus im Mittelalter, wird 1232 erstmals urkundlich erwähnt.
Ab 1290 begann das Spital sich in der Gegend des heutigen Marktplatzes anzusiedeln. Nach dem großen Spitalbrand von 1484 kam es zum Neubau.
Das einzige Gebäude, das noch steht, ist die große Spitalkelter, heute „Kielmeyerhaus“ genannt.
Der breite Renaissancebau mit dem fränkischem Fachwerkgiebel wurde 1582 erbaut.
Das ochsenblutrot gestrichene Fachwerk erhielt seine prächtig geschnitzten Rosetten Ende des 19. Jahrhunderts.

Ein Relief in der Fassade zeigt die Schutzpatronin des Spitals,
die hl. Katharina mit Schwert und Rad.
Katharina von Alexandrien war die Schutzheilige, die wegen ihres christlichen Glaubens im Jahr 307 unter den römischen Kaiser Maxentius den Märthyrertod erlitt.
Der Sage nach soll Katharina von ihren Gegnern verfolgt worden sein. Sie konnte von Alexandrien fliehen und gelangte bis nach Esslingen, auf die Rüderner Heide, wo sie jedoch gefangen genommen und zurück nach Alexandrien verschleppt wurde.
Bei dem Versuch, sie zu rädern, schlug ein Blitz das Rad entzwei. Sie wurde dann mit dem Schwert enthauptet.
Es gibt aber auch eine andere Variante der Sage:
Nachdem sie in Esslingen gefangen wurde, sollte sie gleich hier auf der Heide in Rüdern hingerichtet werden. Daraufhin bat sie ihre Richter um ein Gottesurteil: Eine Linde sollte verkehrt, mit den Ästen im Boden und den Wurzeln nach oben, gepflanzt werden. Verdorre der Baum, so sei ihre Schuld erwiesen. Schlage er aber aus und die Wurzeln begännen zu grünen, so sei ihr Glaube der Richtige.
Der Vorschlag wurde akzeptiert und man pflanzte die Linde entsprechend. Und siehe da, die Wurzeln schlugen aus und der Baum wurde immer größer und kräftiger. Er wurde Katharinenlinde genannt und Katharina wurde als Heilige verehrt.
Die Linde existiert heute noch. In der Nähe wurde 1957 der 17 m hohe Katharinenlinde-Turm erbaut.
Die Nikolauskapelle

Geht man in Esslingen durch die Fußgängerzone, kommt man zur Inneren Brücke, auf der zwei kleine Häuschen und eine kleine Kapelle stehen.
Diese Kapelle war einst St. Nikolaus, dem Patron der Schiffer und Flößer, geweiht. Sie stammt aus dem Jahre 1350 und hat schon fast einen südlichen Charakter wegen des Glockentürmchens.
Nachdem diese Brückenkapelle im 16. Jahrhundert als Verkaufsstand diente, war sie von 1822 bis 1848 Werkstatt der heute bekannten Feilen- und Messerfabrik Friedr. Dick.
1875-1880 wurde die Kapelle resturiert.
Seit 1956 ist wie nun Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus.
Diese Kapelle war einst St. Nikolaus, dem Patron der Schiffer und Flößer, geweiht. Sie wurde 1350 erstmals urkundlich erwähnt. "Auffallend" - so das Esslinger Heimatbuch - "ist das charakteristische Glockentürmchen mit seinem fast südlichen Charakter."
Aus der Brückenkapelle wurde im 16. Jahrhundert ein Verkaufsstand nach Art der Buden auf der Ponte Vecchio in Florenz. Von 1822 bis 1848 hatte in der Nikolauskapelle die Feilenfabrik Friedrich Dick ihre erste Werkstatt. Von 1880 an diente die Kapelle dem Verschönerungsverein zur Aufbewahrung von ,Altertümern'. Erst im Jahre 1956 wurde sie als Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus wieder einem würdigen Zweck zugeführt.
- See more at: http://www.belocal.de/esslingen-am-neckar/sehenswuerdigkeiten/nikolauskapelle/42030#sthash.K3PiHt0D.dpufDiese Kapelle war einst St. Nikolaus, dem Patron der Schiffer und Flößer, geweiht. Sie wurde 1350 erstmals urkundlich erwähnt. "Auffallend" - so das Esslinger Heimatbuch - "ist das charakteristische Glockentürmchen mit seinem fast südlichen Charakter."
Aus der Brückenkapelle wurde im 16. Jahrhundert ein Verkaufsstand nach Art der Buden auf der Ponte Vecchio in Florenz. Von 1822 bis 1848 hatte in der Nikolauskapelle die Feilenfabrik Friedrich Dick ihre erste Werkstatt. Von 1880 an diente die Kapelle dem Verschönerungsverein zur Aufbewahrung von ,Altertümern'. Erst im Jahre 1956 wurde sie als Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus wieder einem würdigen Zweck zugeführt.
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Aus der Brückenkapelle wurde im 16. Jahrhundert ein Verkaufsstand nach Art der Buden auf der Ponte Vecchio in Florenz. Von 1822 bis 1848 hatte in der Nikolauskapelle die Feilenfabrik Friedrich Dick ihre erste Werkstatt. Von 1880 an diente die Kapelle dem Verschönerungsverein zur Aufbewahrung von ,Altertümern'. Erst im Jahre 1956 wurde sie als Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus wieder einem würdigen Zweck zugeführt.
- See more at: http://www.belocal.de/esslingen-am-neckar/sehenswuerdigkeiten/nikolauskapelle/42030#sthash.K3PiHt0D.dpufDas Paracelsushaus
In der Pliensaustraße 8 steht das „Paracelsushaus“.
Der Überlieferung nach, wohnte im 16. Jahrhundert der berühmte Arzt Theophrastsus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, in diesem Haus.
Doch das entspricht wohl nicht den Tatsachen!
Fest steht nur, dass der Arzt zeitweilig in Esslingen wohnhaft war.
Der große Bau, der angeblich um 1502 errichtet wurde, diente seit 1548 als Herberge zum Goldenen Ochsen.
Das Haus wurde 1882 im Neorenaissancestil umgestaltet. Es war ursprünglich reich mit Dekorationsmalereien versehen. Davon blieben nur das Bildnis des Paracelsus und das Stadtwappen.

In der Webergasse steht das
„Haus mit dem Wolf“
aus dem 15. Jahrhundert.
Welche Bedeutung die Figur auf einer maskengeschmückten Konsole neben dem Portal hat, ist unbekannt, genauso wie das Alter.
Laut Inschrift über dem Kellerfenster wurde das Haus 1523 umgebaut.
Prachtvoll ist die barocke Türe mit geschnitzter Büste.

Das Neckarhaldentor
aus dem 14. Jahrhundert sicherte als vorgeschobenes Bauwerk der Stadtbefestigung den Zugang zur Stadt von den Weinbergen her.
Der Oberbau wurde nach einem Brand im 19. Jahrhundert erneuert.
Das Wolfstor
Schon 1220 war die Stauferstadt Esslingen ummauert.
Das Wolfstor ist das älteste Relikt. Durch diesen Torturm führte einst die Fernhandelsstraße Speyer – Ulm.
Das Wolfstor wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Im Jahre 1268 nannte man es "oberes Tor"; seinen heutigen Namen bekam es eerst im 18. Jahrhundert.
Der Dachabschluss mit dem Türmchen trägt eine Glocke aus deer Zeit um 1230. Sie gehört zu dem ältesten in Schwaben.
Die beiden spätromanischen Löwen über der Torbogen dienten als Machtsymbole. Sie waren Hoheitszeichen der Herzöge von Schwaben, aber auch Wächter gegen das Böse.
Zwischen den Löwen befindet sich der aufgemalte Reichsadler aus dem 18. Jahrhunderet
Der massive Turm wird mit einem Glockentürmchen bekrönt.
Die spitzbogige Tordurchfahrt ist mit staufischen Löwen geschmückt.
Das Schelztor
Das Schelztor wurde zum Schutz der Pliensauvorstadt unter König Rudolf I. aus Buckelquadern gebaut. Im Gegensatz zum Wolfstor besitzt der Turm über Nischen und Schießscharten.
Die Plastik "Skywalker" schwebt hoch über der Bahnhofstraße.
Der Pliensauturm
Der Pliensauturm wurde erstmal 1297 genannt. Er wurde aus Buckelquadern errichtet. Der Zinnenkranz mit den Wasserspeiern stammt aus dem 14. Jahrh.
Über dem verfüllten Tor auf der Vorderseite (Fallgitterlauf) präsentieren zwei Engel das Wappen der Reichsstadt, den schwarzen Adler auf goldenem Grund
Das Lorch-Areal
Die Durchfahrt selbst wurde mit Jugendstiltüren und vier Landschaftsbildern des Dekorations- und Zimmermalers Eugen Braun in Stuckrahmen geschmückt. Braun kopierte hierfür bekannte Ansichten von Gottlob Friedrich Steinkopf und Robert Stieler, welche den Rotenberg, die Burg Hohenzollern, den Lichtenstein und den Hohenstaufen zeigen. Die Durchfahrt besitzt auch Stuckverzierungen an der Decke und ein schmiedeeisernes Tor. Im Treppenhaus sind die originalen Türen, Geländer, Vertäfelungen und Tapeten erhalten geblieben.
Es gibt noch mehr Interessantes über Esslingen zu lesen:
>>> Warum die Esslinger "Zwiebel" heißen
>>> Der Postmichel
>>> Esslinger Burg
>>> das Seracher Schlössle
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