Das Schopflocher Moor verdank seine Entstehung dem Schwäbischen Vulkan.
Es wurde 1942 als Naturschutzgebiet ausgewiesen und seither zweimal auf jetzt rund 76 Hektar erweitert. Schutzzweck ist die Erhaltung, Pflege und Entwicklung des bedeutendsten Moors auf der Schwäbischen Alb mit seiner besonderen Tier- und Pflanzenwelt.
Inmitten des Moors hat sich auf einer ehemalligen Streuwiese ein Wäldchen aus Moor-Birke, Wald-Kiefer und Vogelbeere entwickelt.
Als einziges größeres Hochmoor der Schwäbischen Alb stellt es eine landschaftliche Besonderheit im Karstgebiet der Schwäbischen Alb dar.
Die im Torfkörper konservierten Pflanzenpollen erlauben Vegetationskundlern einen Einblick in Vegetations- und Klimageschichte der Schwäbischen Alb seit der letzten Eiszeit.
Bis 1783 durfte das Moor ungestört wachsen. Dann begann der Mensch, Torf zu stechen. Da haben Entwässerung und Torfabbau zur weitgehenden Zerstörung dieses Moores geführt.