
. . . dass sich auf der
Manderscheider Niederburg Schreckliches ereignet hat.
Es wurden einst bei Ausbesserungsarbeiten in einer Wand neben dem Wachtturm eine zugemauerte Nische entdeckt. An der Decke befand sich eine kleine Öffnung. Nachdem die Vorderwand entfernt wurde, fand man dahinter ein menschliches Skelett und eine irdene Schüssel.
Als Erklärung wurde erzählt, dass vor ein paar hundert Jahren hier auf der Burg ein Graf mit seiner Tochter lebte. Diese liebte einen Dienstmann der Burgbesatzung, der ihre Liebe erwiderte.
Nun kam es, dass das Paar bei einem heimlichen Treffen überrascht wurde. Sogleich ließ der Graf den unglücklichen Liebhaber töten und seine Tochter in jene Nische einmauern. Durch die kleine Öffnung erhielt sie Nahrung bis zu ihrem Tode.
Von nun an spukte es jahrhundertelang am alten Wachtturm um Mitternacht.
Erst als man das Gerippe in ein christliches Grab gebettet hat, hörte der Spuk auf.
Auch ich "geisterte" auf der Unterburg 'rum. Es war eine kleine Herausfoderung, den zum Teil steilen Aufstieg zu meistern. Es gab viele alte Steine zu sehen und natürlich zu fotografieren.
Einen Bericht darüber gibt es hier.

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Elke (Dienstag, 04 November 2025 19:58)
Gruselig. Ich hoffe, den Grafen hat ein ebenso fürchterlicher Tod ereilt.
Liebe Grüße – Elke
Brigitte (Dienstag, 04 November 2025 22:46)
Liebe Traudi,
manche Burg hat ihre schaurige Sage. Die Burgen gefallen mir sehr gut.
Liebe Grüße Brigitte
Fraukografie (Sonntag, 09 November 2025 13:56)
Die Manderscheider Burgen sind mir ein Begriff und von Fotos kannte ich sie schon. Du hast mir allerdings die Geschichte der Gemäuer nähergebracht.
Die arme Grafentochter ...
LG Frauke
Claudia (Mittwoch, 12 November 2025 09:52)
Hallo Traudi,
ich mag solche alten Burgen sehr. Wenn diese Mauern sprechen könnten, dann würden sie bestimmt sehr viel erzählen. Sehr schöne und eindrückliche Bilder zeigst Du hier.
Lieber Gruss Claudia