
Ich weeß nich, mir isses so gomisch
un ärchendwas macht mich verschtimmt.
Es iss meechlich, das is anadomisch,
wie das ähmd bei Mänschen oft gimmt.
De Älwe, die bläddschert so friedlich,
ä Fischgahn gommt aus dr Tschechei.
Drin sitzt 'ne Familche gemiedlich,
nu sinse schon an dr Bastei.
Un ohm uffn Bärche, nu gugge,
da gämmt ich ä Freilein ihrn Zobb.
Se schtriecheltn glatt hibbsch mit Schbugge,
dann schtäcktsn als Gauz uffm Gobb.
Dr Vader da unten im Gahne
glotzt nuff bei das Weib gans entzickt.
De Mudder meent draurich: "Ich ahne,
di macht unsern Babbah verrickt".
Nu fängt die da ohm uffn Fälsen
zu sing ooch noch an ä Gubbleh.
Dr Vadder im Gahn dud sich wälsen
vor Lachen un jodelt: "Juchheh".
"Bis stille", schreit ängstlich Ottilche.
Schon gibbelt gans forchtbar dr Gahn,
un blätzlich versinkt de Familche...
Nee, Freilein, was hamse gedan!


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Morgentau (Samstag, 06 Dezember 2025 08:24)
Was für ein lustiges Gedicht, liebe Traudi. Bei manchen Worten musste ich schon zweimal überlegen, aber ich kam noch immer dahinter. Das Säkssch ist eingebrannt.
Ich wünsche dir ein gemütliches 2. Advent-Wochenende ...
mit einem lieben Gruß,
Andrea
aufden2tenblick (Samstag, 06 Dezember 2025 20:32)
� köstlich!
Dialekte sind fein!
Imposant, was du auf deinen Bildern zeigst. Der Mensch so winzig und erbaute doch so Großes.
Liebe Grüße,
SyntaxiaSophie
Harald (Sonntag, 07 Dezember 2025 06:34)
Nu, kommst och von drüben?
Fraukografie (Dienstag, 09 Dezember 2025 11:37)
*lach* ... man muss sich schon sehr konzentrieren, um zu verstehen, was man da liest. :-)
LG Frauke