
Die zwölf Nächte,
vom 24. auf den 25. Dezember bis zum
5. auf dem 6. Januar werden Rauhnächte genannt.
Den genauen Ursprung hat man nie herausgefunden.
Es gibt aber zahlreiche alte Legenden und Sagen zu den Rauhnächten:
Es wird erzählt, dass zu Silvester die nordische Gottheit Wotan zu einer wilden Jagd mit seinem Gefolge aufbricht. Diese Geister werden als unberechenbar angesehen, sie können Glück bringen, aber auch Unheil stiften. Wer in diesen Nächten geboren wird, dem ist Glück oder Unheil beschieden.
Eine sehr alte Gestalt, die „Percht“ soll von den Bergen in die Täler hinabsteigen, um nach dem Rechten zu schauen. Sie braust mit ihrem Heer wie ein wilder Sturm durch das Land. So gibt es in Österreich, in der Oberpfalz und in Südtirol sogenannte „Perchtenläufe“, wo bei Umzügen finster aussehende Tiermasken getragen werden und viel Lärm gemacht wird.
Auch heißt es, dass die Träume, die du in den Rauhnächten hast, Hinweise auf die kommenden Monate geben.
Die Ursprünge der Rauhnächte zeigen, wie tief verwurzelt diese Tradition in unserer Geschichte und Kultur ist. Die Mythen und Bräuche, die über die Jahrhunderte weitergegeben wurden, tragen eine besondere Magie in sich, die auch heute noch spürbar ist.
Ich erinnere mich gerne an meinen Urlaub im Jahr 2017 im Bayrischen Wald.
Wir besuchten die „Gläserne Scheune“, wo der Glasermeister Rudolf Schmid sen. zusammen mit seiner Familie eine alte Scheune in ein Kunstwerk umgebaut hat.
Zum Thema Rauhnächte hat Rudolf Schmid auf Glas und auf Holz Szenen festgehalten, die man sich über diese Rauhnächte erzählt.
Hier könnt Ihr mehr darüber erfahren.
Außerdem möchte ich euch die beiden anderen Berichte über die „Gläserne Scheune“ nicht vorenthalten:

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Morgentau (Montag, 29 Dezember 2025 08:09)
Ist es nicht wunderbar, dass wir diese schönen Erinnerungen haben und uns immer wieder daran erfreuen können? So schön, liebe Traudi.
Liebe Grüße,
Andrea
Helga (Dienstag, 30 Dezember 2025 10:39)
Liebe Traudi,
wow, was für ein Lebenswerk ist diese "gläserne Scheune". Bin voll begeistert, mit Glas hätte ich gern gearbeitet, war immer ein Traum von mir. Danke auch für deine Rauhnächtebeschreibung.
Gruß Helga
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Fraukografie (Mittwoch, 31 Dezember 2025)
Wow ! Das ist das erste, was mir in den Kopf kam, als ich die Bilder von der Gläsernen Scheune sah. Was ein Kunstwerk ! Auch der Turm von außen ... wunderschön.
Ja, die Rauhnächte. Die sagen vielen heute nix mehr.
Das wohl noch bekannteste aus den Rauhnächten ist wohl noch, dass man in dieser Zeit keine Wäsche waschen soll, da sich die Geister in der aufgehängten Wäsche verfangen könnten und dann Unglück bringen.
Meine Oma hat früher getreu danach gelebt und die Wäsche blieb tatsächlich liegen in dieser Zeit. Heute würden die Geister bei den meisten wohl im Wäschetrockner hin und her gewirbelt. ;-)
So, jetzt wünsche ich euch einen guten Rutsch. Kommt gut ins neue Jahr. Auf dass es ein tolles Jahr werden möge.
LG Frauke