Nach getaner Arbeit und bei Sonnenschein
sitzt der Nachbar in seinem Garten.
„Jetzt schenk‘ ich mir ein Weißbier ein,
ich kann es kaum erwarten.“
Die Zeit verging, bald schlief er ein
auf der bequemen Liege.
Da kriecht eine Schnecke auf seinem Bein.
„Na warte, wenn ich dich kriege“.
Dann dachte er „du armes Tier
wirst auch Durst haben, so wie ich.
Ich geb‘ dir was von meinem Bier,
das wird dir schmecken, sicherlich.“
Schon hatte er den Kronkorken in der Hand,
in der anderen Hand die Flasche Bier.
Er goss ein paar Tropfen ganz galant
hinein für das durstige Tier.
Nun kam die Schnecke angekrochen
war ganz gierig auf den köstlichen Trank.
Sie hat wohl gleich das Bier gerochen.
Der Durst ist gestillt – Gott sei Dank!
(c) Traudi

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Elke Heinze (Freitag, 16 Januar 2026 19:49)
Das ist aber ein netter Nachbar gewesen. Bisher habe ich über Bier in Zusammenhang mit Schnecken immer nur als Schneckenfallen gelesen.
Liebe Grüße
Elke
P.S. Nun hat dich mein Feedreader endlich doch aufgenommen- hurra!