Im Jahr 1085 wurde das Kloster in unmittelbarer Nähe des Blautopfs gebaut. Es wurde in den Jahren 1466 bis 1501 weitgehend erneuert.
Während der Reformation 1534 wurde das Kloster aufgelöst und ging in den Besitz der Herzöge von Württemberg über.
Nach der großen Kirchenordnung von 1556 wurde es zur evangelischen Internatsschule umgewandelt.
Zur Geschichte des Klosters.
Ein besonders schöner Ort ist der Kreuzgang.
Man hat von hier einen schönen Blick in den Kreuzgarten im Innenhof, wo man seit 1985 einen Apotheker- und Kräutergarten angelegt hat.

Außerdem verbindet der Kreuzgang die Anlage mit allen wichtigen Kapellen.
Zum Beispiel auch zur Margareten-Kapelle, wo an den Wänden der Kapelle die Geschichte der Heiligen Margarethe von Antiochien darstellt.
Der Brunnen in der Brunnenkapelle ist durch den Klosterkanal direkt mit der Blau verbunden. Die Blau hat ihren Ursprung in Blaubeuren und mündet in die Donau.
Vom Kreuzgang aus kommt man auch zur Petrikapelle, wo sich an der Wand ein Modell des Hochaltars, der im Chorraum der Kirche steht, befindet.
Es ist sozusagen ein Altar „zum Anfassen“; man kann oder soll sogar die Flügel aus- bzw. zusammenklappen, um alle Altarformen sehen zu können.
Das Chorgestühl ist ein absoluter Blickfang im Chorraum.
Es wurde 1493 aus Eichenholz gearbeitet.
Hier hatten insgesamt während der Stundengebete 66 Mönche Platz.
Das Prunkstück der Klosterkirche ist der spätgotische, doppelflügelige Hochaltar aus dem Jahr 1494.
Er ist 4,10 Meter breit und hat eine Höhe von 4,45 Meter.
Über dem Eingang zur Sakristei befindet sich an der Wand ein kleines Türmchen, der sogenannte Abts-Erker.
Der Abt saß hier hoch über den Mönchen während der Stundengebete und der Gottesdienste.

































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Claudia (Dienstag, 10 März 2026 08:00)
Hallo Traudi,
dieser dritte Teil ist echt toll. Ich würde auch gerne mal in einem Kloster Fotos machen. Leider gibt es das hier in der Nähe nicht.
Beeindruckende Bilder zeigst Du hier.
Lieber Gruss Claudia
Fraukografie (Dienstag, 10 März 2026 10:42)
Ein tolles Gelände.
Sehr interessant finde ich diese "schwebende" Querverbindung zwischen 2 Bauten.
Ich mag ja sehr, wenn solche Kirchengebäude eigentlich sehr schlicht gehalten sind und dann aber so richtig tolle Wandgemälde haben und dieser Altar erst ... wunderschön.
LG Frauke
Morgentau (Mittwoch, 11 März 2026 07:04)
Schade, dass das Badehaus geschlossen war. Bei meiner Waldameise gibt es einige Einträge über Blaubeuren, da ist auch einer mit Bad dabei. Wie ich gerade gesehen habe, war das vor 21 Jahren, als ich mit meinen Eltern dort war. Im Kloster selbst waren wir mal an einem Tag des offenen Denkmals eingeschlossen. Das werde ich auch nie vergessen.
Danke für die schönen Erinnerungen, die du mit diesem Eintrag bei mir ausgelöst hast, liebe Traudi.
Liebe Grüße
Andre
Elke Heinze (Mittwoch, 11 März 2026 15:56)
Liebe Traudi,
jetzt muss ich mich erst einmal durch deine posts durchlesen. Obwohl ich dich im Feedreader habe, zeigt er deine Beiträge selten mal an. Und so war ich noch auf dem Stand der Blogpause. Nun habe ich gelesen, warum du im KH warst und dass es dir gutgeht. Das ist schon mal das Wichtigste. Jetzt also die posts, die mir entgangen sind. Ich lese sie in aller Ruhe, aber werde sie vermutlich nicht einzeln kommentieren.
Herzliche Grüße
Elke