
Unsere ersten beiden Urlaubstage in der Oberpfalz waren verregnet. Wir wohnten, wie berichtet, im Alten Forsthaus direkt am Waldrand – die Abendspaziergänge fanden somit bei Nieselregen statt. Aber wie man so schön sagt: „Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur schlechte Kleidung.“ Die Waldluft genossen wir trotzdem in vollen Zügen.
Auch eine kleine Tagesausfahrt haben wir unternommen und schauten uns das Städtchen Kemnath an.
Wie es in diesen Orten hier üblich ist, sind die Häuser rechts und links der Durchgangsstraße aneinandergereiht, meist gibt es da auch einen Marktplatz. Hier steht sogar noch der Maibaum.
Am Stadtplatz befindet sich auch die bekannte Bäckerei Adl, die seit 1573 zu den ältesten noch in Familienbesitz befindlichen Bäckereien Deutschlands gehört.
Die Stadtkirche Mariä Himmelfahrt stammt aus dem Jahr 1448. Sie ist eine spätgotische Hallenkirche, hat aber eine barocke Innenausstattung. Ihr Turm ist zugleich das Stadttor.
Der Hochaltar wurde 1644 aufgestellt und 1739 im Stil des Rokokos überarbeitet.
Seitenaltäre entstanden 1650.




















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