Die ehemalige Obere Burg stellt noch heute ein eindruckvolles Kulturdenkmal dar. Sie geht auf eine vom Ehninger Ortsadel Mitte des 13. Jahrhunderts errichtete Wasserburg zurück, von der die annähernd quadratische Ringmauer mit dem einzigen Zugang in der Nordfront und das Hauptgebäude in der Nordostecke im Original erhalten sind.
Im Laufe der Jahrhunderte erfolgten immer wieder Um- und Ausbauten an Wohn- und Wirtschaftsgebäuden. 1796 wurde der Wasseergraben zugeschüttet.
Nach zahlreichen Besitzerwechseln gelangte das Schloss 1580 als Lehen des Herzogs Ludwig von Württemberg an dessen Kanzler Johann Brastberger. Ihm folgten auf dem Webwege 1693 die Freiherren von Breitschwert und 1913 der preußische Generalleutnand Siegfried von La Chevallerie.
Das Gebäude steht stie 1928 unter Denkmalschutz.
Bis heute befindet sich das Schloss im Privatbesitz der Familie La Chevallerie.
(Quelle: Infotafel vor Ort)
Mai 2026